Reiseberichte El Naaba, Nov 2008

 
Surfspass an windigen Ecken...
El Naaba Equinox

Reiseberichte El Naaba, Nov 2008

Hallo,
ich erlaube mir, meinen Reisebericht zu platzieren, viel Vergnügen
Fredy Schafer

 
Oktober 2008
Unsere Reise nach El Naaba, Ägypten, Hotel Equinox


Der Entschluss
Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, neben meinen üblichen Wohnwagenferien endlich mal eine Flugreise in ein windsicheres Surfrevier zu unternehmen.Bereits im Frühling stöberte ich alle Reiseberichte im Internet durch und fand dann für unser Profil das passende Revier.

Was war denn nun unser Anforderungs-Profil?

- wettersicher
- kein Kindergeschrei, Ruhe
- kein Touristenkaff
- Natur, warm, windig, wellig (Flachwasser?)
- Kein überlaufener Surfspot
- keine Menschenmassen

Ich bin dann bei Happy Surf gelandet mit einem Angebot nach El Naaba, Marsa Alam.

                  Happy Landing am 16.10.08!


In Kürze:

Das Hotel Equinox
.... ist wunderbar gelegen. Im Moment sind noch nicht alle Trakte fertig, sodass sich nie viele Gäste zeigten. Fast leer schien es mir.Die Taucher (Franzosen und Italiener) sind meist unter sich, früh weg und spät/müde retour. Die Zimmer sind ziemlich verlottert, Vorhänge verrissen, provisorisch repariertes Mauerwerk. Dafür allesamt mit herrlichem Meeresblick! Die Betten sind sehr hart (aber die Araber schlafen im Freien ja auch auf Bretterpritschen!) Klimaanlage geht gut, Kühlschrank laut aber funktioniert. TV hat es auch, sogar mit deutschem Programm. Nachts ist es sehr ruhig, sofern keine Mücken drin sind. Der Zimmerservice hat erst am zweiten Tage gespurt nach einem hinterlegten Bakschisch! Dann aber perfekt mit all den phantasievollen Tuchkreationen. Das Pool ist ein Süsswasserpool und schön gelegen. Das Essen ist in Form eines Buffet reichhaltig, kochart europäisch/arabisch.
Morgenessen: Reichhaltig und gut, leider ist der Kaffee sehr schwach gewesen!
Abendessen: Nie ist es mir am Abend aufgelegen oder so! Sehr bekömmlich und leicht verdaulich.
Reception/Auskunft: Sehr hilfsbereit, sprechen deutsch/englisch/französich und italienisch und ...
Arzt: Hotelarzt vorhanden, war aber in den Ferien, wo ich unten war!
Shops: Es gibt Im Hotel einen kleinen Shop fürs Nötigste. Ansonsten bei de Surfstation gibt es weitere Shops.
Das Nachtleben: Einmal pro Woche gibt es spezielles ägyptisches Essen mit Abendunterhaltung (Bauchtänzerin, Derwisch, etc.), sehr nett
Der Chefkellner ist gleichzeitig der Big DJ. Sobald mehr wie 5 Personen nach dem Nachtessen noch im Restaurant sind, geht es los….


Der Strand
Eigentlich ist es eine Lagune, geteilt durch den Bootssteg. Etwa 1/3 ist Sandstrand, der Rest gemischt Sand/Riff. Alles ist sehr sauber und kaum belegt. Die Pritschen sind etwas älter und die Belege leider auch. Badetücher können dafür gratis ausgeliehen werden.
Zu Schnorcheln ist es hier absolut genial! Shorty, Brille und Flossen/Schuhe mitnehmen. Achtung auf die Korallen: Sehr scharf! Bei Verletzung sehr intensiv desinfizieren. Apotheke mitnehmen!!!

Die Surfstation
Die Leiterin Yvonne und ihre beiden Helfer sind wunderbar liebe Typen. Immer hilfsbereit in Rat und Tat.
Das Brett-Material war F2/2008 und die Segel von North, alles bestens im Schuss. Leider waren die Tampen schon etwas „gebraucht“ und mit 24“ etwas zu lange. Wurden aber problemlos bei Anfrage ersetzt. Während meinem Aufenthalt gab es dann auch schon die F2 Bretter 2009 zum fahren. Dusche und WC vorhanden und funktionell/sauber. Leider aber auch schon am verlottern! Geschlossene Umkleide vorhanden. Imbissecken gibt es leider nicht mehr. Energieriegel und Wasser hinter der Station im Minibasar. Keine Ahnung, ob Shuttle zu Kite-Lagune noch geht? Kites und Bretter sind mittlerweile auch mietbar. Ebenso ist eine beschränkte Anzahl von Anzügen, Schuhen, Trapez etc. vorhanden. Rettungsboot, motorisiert ist vorhanden.

Wie ich unten war, hiess es noch Happy Surf. Mittlerweilen scheint es sich zu einem Satelliten „Windsurfplanet“ zu ändern. Ebenfalls soll die Materialmiete vom Poolsystem auf „Mietbrett“ ändern. Des weiteren zeichnet sich wohl auch personelle Änderungen der Stationsleitung ab.

Surfrevier
Also überlaufen ist dieser Spot sicher nicht!
Dies ist ein Spot für Wellenfreaks. Der Wind baut sich ab ca. 0900 auf, steigert sich um dann ab ca 1400 abzuflauen; so war es jedenfalls Mitte Oktober 08.
Im vorderen Bereich sind meist die Kiter am üben, sodass eigentlich für die Surfer kein Flachwasserrevier besteht.
Ab ca. 500 m bilden sich meist von links kommende Dünungswellen bis fast Masthöhe (3-4m problemlos). Für Surfer ist also 100% Wasser starten aus jeder Lage inkl. Schlaufen/Trapezfahren ein Muss. Wie gut einer in seinem Flachwasserrevier seine Halse zirkeln kann, ist in diesem Revier eh nur Kür bei diesem Wellengang...
Ganz wichtig ist, aus eigener Erfahrung, eine korrekte Schätzung des Windes und des Dünungsverlaufes vorzunehmen. Bei knappem Wind und drehender Dühnung/Wind kann es passieren, dass man beim Hochkommen aus dem Wasser mit der Welle ins Riff schiebt („Wellensurfen“). Und dort sollte man NIE rauf.
Also bei unklaren Verhältnissen Stationsleiter kontaktieren; Rettungsboot evtl. auf Standby setzen lassen!
Sobald man dann aus diesen ersten hundert Metern raus ist, unbedingt Höhe bolzen. Die Wellen sind eigentlich nur das erste Mal vielleicht ungewohnt und wenn es dann ein Problem ist, so eher ein „mentales“.
Ich hatte in diesem Revier einen Riesenplausch mit 100% Gleitwindanteil!

Ausführlicher...

Die Ankunft
Eigentlich habe ich mich auf lange Wartezeiten eingestellt, aber kaum am Flughafen angekommen stand schon der Agent für unser Hotel Equinox an separatem Schalter für uns bereit; Visumsmarke!
Nach weiteren 2 Minuten waren wir beim Zoll/Passkontrolle durch. Kaum durch, war auch schon das Gepäck ergriffen. Im Eilschritt ging es dann zum externen Parkplatz, wo auch schon ein liebevoll arabisierter Geländewagen mit Sitzbank auf uns wartete.
Eigentlich wollte ich ja noch kurz in den Duty Free Shop Arrival, aber eben! Mit sehr viel Vertrauen sind wir dann in dieses Gefährt eingestiegen und waren dann 30 Min. später auch schon im Hotel angelangt. Die auf dieser Fahrt ständig vorkommenden Sicherheitskontrollen (Sicherheit am Touristen) waren beeindrucken. Diese Kontrollen zeigten sich während unseres Aufenthaltes ständig in irgendeiner Form wieder.Auch dort schien man nur auf uns gewartet zu haben; alles lief da parallel ab, bis wir dann kurz auf dem Zimmer Platz nahmen, 2x tief Luft geholt und alsbald bereit für "the beach".
 
Erster Surftag
Ca. 14h kam ich dann an der Happy Surfstation an. Kein Surfer weit und breit, obwohl die Fahne sehr gestresst schien! Wie dann eine flotte Frau daher kam und in gutem Berndeutsch grüsste, war mir klar, dass das unsere Stationsleiterin Yvonne sein musste.Sie sah in meinen Augen wohl das gierige Surferleuchten und gab mir nach kurzer Reviereinweihung ein Brett. Eigentlich war ich schon noch etwas müde von der kurzen Nacht vor dem Abflug, aber das habe ich gekonnt ignoriert.
Dann ab mit Beachstart, 130 Liter und 7,5m2 Segel. (Yvonne meinte, dass es das braucht!). Flachwasser die ersten 500m mit böigen Stellen. Kaum aus der Abdeckung der Bucht gelangt. kamen mir die ersten 2m Wellen frontal entgegen. Dann drehten sich diese und wurden immer grösser. Mit Raumschottkurs und die Wellen als zusätzlicher Antrieb raste ich topmotiviert aufs offene Meer hinaus.
Die Wellen wurden nun wirklich immer höher (Dünung) auf geschätzte Masthöhe. Der Wind lies dann leider auch etwas nach, sodass es mal eine erste Stresssituation mit dem "umkehren" gab. Ungeübt beim Surfen mit so hohem Wellengang habe ich bei der Wasserstartvorbereitung unmerklich echt viel Höhe verloren!
Eine Landung am Riff schien unvermeidlich und traf dann auch am ersten Tag schon ein! Scheisse...
Füsse und Material waren danach auch etwas gestresster!
Am nächsten Tag bin ich dann reviertypisch bereits nach dem Morgenessen gestartet, diesmal mit etwas weniger großem Material und habe auch sofort Höhe gebolzt.
Es ist definitiv ein Unterschied, ausgeschlafen (ohne Kater) zu surfen.
Grundsätzlich ist in diesem Revier der Wind zwischen 9h und 14h optimal. Ich hatte während den ganzen 7 Tagen immer Wind mit 4 - 6 bf. Die angesagten Böen sind für einen Innerschweizer Surfer Nasenwasser, jedoch der Umgang mit den Wellen weniger. Wer den Wasserstart beherrscht hat keine Probleme zu befürchten. In diesem Wellengang geht sowieso jede 2-te Halse oder Wende in die Binsen oder ins Wasser eben!.

Es gilt also so: Dies ist KEIN Flachwasserrevier! Wenn es windet, dann hat es auch die Dünungswelle (Bis Masthöhe)!

Kiter und Stress
Da mittlerweilen immer mehr Kiter den Flachwasserbereich der Windsurfer belegen (anscheinend wird die Nachbarlagune nicht mehr angefahren?), muss der Surfer nach "draussen" wo die Kiter in der Regel nicht mehr fahren! Es hatte bei meinem Aufenthalt maximal 3 Surfer zur gleichen Zeit auf dem Wasser. Die Kiter kommen dann auch eher, wenn der Wind nachmittags etwas abgeflaut ist. Meist sind es gar die Kellner der benachbarten Hotels, welche in ihrer freien Zeit dem Kiten frönen.
Zur Sicherheit am Spot ist zu sagen, dass die beiden Boys meist mit Feldstecher die Surfer beobachten. Ein Zodiac steht für den Notfall bereit. Es ist jedoch so, dass bei ausserordentlichem Hack eine eventuelle Rettung bei beschriebenem Wellengang nicht leicht sein wird. Die Eigenverantwortung des Surfers ist hier zwingend nötig. Bei Sicherheitsfragen im Zweifelsfall immer die Stationsleiterin kontaktieren.
Eigene Sicherheitsvorkehrungen wie Verwendung eines Anzuges, die Mitnahme von Ersatztampen etc. ist sehr ratsam. Selbst habe ich 2 mal die Tampen verrissen!

Wasserleben
Was sehr schön ist bei den Trips von ca 2-3km bis zum äusseren Riff, sind die Schildkröten und andere Meeresbewohner, welche man so sieht. Fliegende Fische welche parallel zum Kurs oft in Scharen "mitfliegen", sind der absolute Hammer!
Die Unterwasserwelt an diesem Platz ist wirklich sensationell. Meine Frau konnte sich nach anfänglichem zögern zum Schnorcheln nicht mehr genug satt sehen! Am Hausriff hat es wunderbare Korallen, Fischchen in jeder Farbe, Rochen, Schildkröten, es soll sogar zeitweise in der näheren Umgebung ein Dugong (Seekuh) zu sehen sein.
Das Schnorcheln fand dann jeweils nach dem Surfen am Nachmittag statt. Leider wird dann das Licht schnell knapp, da um diese Jahreszeit der Sonnenuntergang bereits ab ca. 17h stattfindet.
Zur Hotelumgebung selbst ist folgendes:
Die Bauerei soll nun fertig sein. Ein 2-ter und dritter Trakt sind im Rohbau erstellt und sollen diesen Winter bezugsbereit sein. Daneben ist auch noch ein Taucher-Hotelteil in der Fertigstellung.
Der alte Teil des Hotels ist zusammen mit dem Terrassen-Restaurant wunderbar gelegen. Alle Zimmer haben direkte Meersicht. Leider ist das Hotel etwas verlottert! Harte Betten, verrissene Vorhänge, notdürftig geflicktes Mauerbau im Zimmer und im Sani-Bereich. Dies zieht sich auch in den Außenanlagen durch. Es wird nur das Nötigste instand gestellt!

Auch die Surfstation zeigt das gleiche Bild:
Wo früher noch eine kleine Bar war, verwittert dieser Bereich nun. Die Duschen funktionieren zwar noch mit einem kleinen Rinnsal (immerhin Süßwasser!). Getränke am Surfspot sind jedoch in einem kleinen Basar dahinter für europäische Preise zu kriegen. Am liebsten werden da Euros gesehen.
Strandstühle sind inklusive Sonnen- und Windschutz vorhanden, die Liegematten sind nicht mehr neuwertig. Wichtig ist nur, diese mit dem im Hotel erhältlichen Badetuch (gratis) abzudecken.

Organisierte Ausflüge,

Basarbesuch
Das Angebot des Hotels für organisierte/begleitete Ausflüge ist sehr mager. Da ich im Vorfeld bereits gelesen habe, dass Happy Surf vor Ort sowas organisiert, habe ich dann zusammen mit meiner Frau und Arikka einen Basartrip ins ca. 120km nordwestlich entlegene Dorf El Quseir unternommen. Statt des erwarteten Jeep kam dann ein junger Fahrer mit einem Kleinwagen. Um vom Hotelbasar nicht entdeckt zu werden, stiegen wir dann hinter der Surfstation ein. (Mehr zu diesem Thema später). Gleichzeitig hatte er aber auch noch ein Pärchen ins Hotel zu retournieren. Wir fuhren also die ersten 10km zu sechst in diesem Kleinwagen!!!
Während der anschließenden Weiterfahrt zu viert stach uns dann ein immer heftiger werdender Benzingestank in den Kopf. Es war schrecklich! Kein Lüften durchs offene Fenster brachte diesen Gestank weg. Es wurde gar noch intensiver! Irgendwann haben wir dann die optimale Konfiguration gefunden. Mit Klimaanlage auf „intern“ ging es dann einigermaßen.
Die Fahrkünste in diesem Land sind schon etwas Gewöhnungsbedürftig, Vertrauen war da unsererseits echt nötig.
Endlich angelangt in El Quseir positionierte uns der Fahrer dann erwartungsgemäß bei seinem liebsten Händlerkollegen! (Er kriegte bei jedem Laden, wo wir was kauften seine Provision!) Der Händler war dann schon penetrant/aufdringlich im Laden drin, aber wir konnten uns doch noch durchsetzen. Ob das wohl ohne männliche Begleitung auch so geklappt hätte?
Im weiteren Verlauf unseres Basartrips wurden wir von anderen Händlern auf Schritt und Tritt zum Teil massiv bedrängt, in ihrem Laden zu shoppen! Mit (für ihre Verhältnisse) absolut überteuerten Angeboten versuchten diese das Geschäft ihres Lebens zu realisieren. Gut, es gab auch ein paar wenige Ausnahmen... Sogar die kleinsten Kinder sind zum Betteln trainiert!
Es ist schon interessant, das einheimische Volk zu sehen; ich kam mir dann aber schon etwas als Voyeur vor. Diese Leute sind wirklich arm! Ich wollte nur noch weg von diesem Fleck. Den beiden Frauen in unserem Team reichte es wohl sichtlich auch.
Eingestiegen in unser Taxi ging es dann bei stockdunkler Nacht zurück. Mittlerweile sind mir die Boden-Schwellen auf den Strassen immer mehr aufgefallen... Unser Fahrer machte sich einen Spass daraus, maximal zu beschleunigen, um unmittelbar vor der Schwelle noch zu Bremsen. Es wurde ungemütlich! Das Hupen auf der Strasse hatte zudem eh keine Wirkung, Kinder, zum Teil auf Velo mit/ohne Licht, frei laufende Hunde und Ziegen (die Kamele waren zum Glück in seitlich parkierten Lastwagen zusammengepfercht), sowie das gelegentliche aufschrammen unseres Taxis auf die Boden-Schwellen machten eine intensive Intervention unsererseits beim Fahrer dann doch noch notwendig!
Jetzt ist auch klar, wie der Benzingestank zustande kommt. Vermutlich hat der Auspuff nur mehr einen einzigen Riss: Volldurch!
Bei der glimpflich verlaufenen Rückfahrt durfte ich dann wieder eine Besonderheit des arabischen Fahrstiles miterleben. Wie Fahren Aegypter durch die dunkle, gefährliche Nacht???
Vor der Kurve wird prinzipiell auf die Gegenfahrbahn gewechselt.
Solange kein anderer auf der Strasse ist, wird Licht gespart
Bei Vermutung eines sich nähernden Fahrzeuges auf der Gegenfahrbahn wird zwischen Licht aus und Volllicht mit einem nicht näher definierbarem Rhythmus geblinkt.
Unmittelbar auf gleicher Höhe dann nochmals ein finales Volllichtgeflatter
...dann muss wieder gespart werden..
Froh darüber, dieses Abenteuer überstanden zu haben, war eines klar: So nie mehr!!!
Nachträglich stellte sich dann heraus, dass der normalerweise organisierte Fahrer diesen Ersatzfahrer vermittelt hat. Der kam dann von Kairo um hier sein Taschengeld aufzubessern, hatte also keine echte Ortskenntnis.... Aber erlebt haben wir was! Und das was wir planten zu kaufen, hatten wir ja auch. Übrigens, die Herstellung von Düften aus Essenzen, wie sie von einigen guten Verkäufern praktiziert wird, ist ein Muss! Ist nicht teuer, aber interessant. Wenn es dann um Düfte geht, so sind die Gewürzhändler genau richtig. Hier kriegt man sogar echten Safran zu günstigen Preisen. Gekostet hat dieser Trip 20 Euro pro Person, geht noch!

Unser Wüstentrip
Unsere Stationsleiterin war etwas geknickt, wie wir den Ausflug nach El Quseir geschildert haben, aber nun auch voll motiviert, uns endlich einen Trip mit Ihrem Lieblingsdriver zu vermitteln.Dies hat nun auch endlich geklappt! Um ja nicht den Sonnenuntergang zu verpassen, haben wir einen optimistischen frühen Abreisezeitpunkt vereinbart. Nachdem wir uns an den Security Peoples vorbei geschlichen haben, fand also ein 20 Minütiges Ablenkmanöver mit Fussmarsch statt. Mittler weilen hat sich einer der Händler als „Denunziator“ herausgestellt, welcher dann mit Grölen auf „seine“ Situation aufmerksam machen musste. Der Fahrer mit Top Jeep führte uns dann an eine „ewige“ Quelle im Gebirge und anschliessend auf ein Hochplateau in der Wüste mit wunderbarem Ausblick! Der Sonnenuntergang war dann perfekt! Als krönender Abschluss dann noch der Tee beim Beduinen...Absolut dunkle Nacht mit hellem Sternenhimmel liess so bei manch einem ein romantisches Gefühl aufkommen.

Die Stationsleiterin
Ich möchte es nicht versäumen, meinen Riesendank an die ganz liebe Stationsleiterin Yvonne und Ihrer Mutter Emilie auszusprechen. Richtig familiär und heimelig war das. Unser Schweizertisch morgens und abends, immer mit angeregten Diskussionen und interessanten Gesprächen. Das war jeweils unsere beste Abendunterhaltung! Ich wünsche beiden das Beste für Ihre Zukunft.

Danke!

 
 
letzte Aktualisierung: 23.03.2010
 

Link:

http://www.surfreisen.ch//Magazin-Details.html?id=1305