Reiseberichte Girls Camps Lefkada

 
Girlscamp Lefkada 09
Beim Girlscamp Lefkada 2009 wird auch mal im Kleid gesurft!

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Girls Camp Lefkada


SURF Girlscamp Lefkada Juni 2010

TEAMwaterworld (Stephy Schwoerer)

Schon mal so viel vorweg: Die Insel Lefkada und vor allem die Bucht von Vassiliki hat sich in unserer Girlscamp Woche von ihrer besten Seite gezeigt und hat so acht neue Freundinnen gewonnen!

Bereits auf der Anreise hatten sich die Girls und ich uns im Flugzeug getroffen, Surfer erkennen Surfer, vor allem wenn die Trainerin ihr Trapez wegen leichten Übergepäcks mit sich herumtragen muss. So konnten sich alle Teilnehmerinnen schon mal kennen lernen, den Emails Gesichter zuordnen und in voller Vorfreude übers Surfen fachsimpeln. Während des Bustransfers bekamen wir einen ersten Eindruck der landschaftlichen Schönheit von Lefkada und wir konnten die ersten Kiter übers Wasser flitzen sehen, denn es gab schon Wind!

Am Ziel angekommen nimmt uns Fotis, Chef und Seele des Hotels, in Empfang und es folgt das übliche Zimmer beziehen, frischmachen und die Erkundung des Terrains, wobei wir uns sehr über die kurzen Wege am Hotel freuen und uns vor allem am Blick aufs Wasser kaum sattsehen können, denn es hat auch hier tollen Wind und auf dem Wasser ist schon richtig was los.

Was dieses Revier wirklich zu einem ganz besonderem macht, ist die Tatsache, dass man sich morgens überhaupt nicht stressen muss: Man schläft aus, geht in Ruhe mit Blick aufs Meer frühstücken und kann ganz entspannt die ein oder andere Bike Tour am Morgen machen, ohne Angst zu haben, dass man etwas verpasst - herrlich, genau das richtige für eine erfolgreiche Surfwoche! Wenn man dann gestärkt vom Frühstück kommt, wartet der Wind schon mit einer leichten Brise auf die Girls und mich, die toll ist, um Basics zu vertiefen, Halsen und Wenden zu perfektionieren, allerlei lustige Dinge wie die Helitack zu üben und Übungen an Land, z.B.am Simulator, einzubauen.

Wir hatten also auch mit leichtem Wind eine Menge Spaß und zur Pause gegen 13.00 kamen dann fast immer glücklich grinsende Surfergirls vom Wasser: „Hey, ich wusste ja gar nicht wieviel Spaß Schothorn voraus fahren macht!“ „Jippieh, ich hab die Helitack geschafft ohne reinzufallen!“ oder „ Danke für den Tipp, jetzt ist der Knoten geplatzt und die Halse macht richtig Laune!“ Klar gab es auch mal ein: „ Hmm, irgendwie ist das heute nicht mein Wind oder menno, das klappt immer noch nicht!“ Aber: Übung macht ja die Surfmeisterin, aus Fehlern lernt man und morgen ist auch noch ein Tag!

Wenn der Himmel wolkenfrei ist, hat man gute Chancen dass die zweite Surf Session des Tages maximalen Gleitspaß verspricht. Das Schöne ist auch jetzt wieder, dass man sich gelassen zurücklehnen und mit einem Snack aus der Bar zu Kräften kommen kann, denn meist lässt einem der Wind bis etwa 15.00 Uhr Zeit.

Bei dem stärkeren Wind arbeiten wir gemeinsam an den ganz individuellen Lernzielen, denn auch wenn es natürlich immer wieder Überschneidungen in den Themen gibt, sind in dieser Gruppe die Ziele so individuell wie ihre Menschen: Die Tiefenphobie überwinden und den Wasserstart probieren wenn  Trainerin Stephy im Tiefen dabei  ist - endlich beide Füße in die Schlaufe bekommen - mit richtig eingestellten Trapeztampen sich endlich trauen auch bei mehr Wind eingehakt zu surfen – mit voller Power in die Powerhalse carven, Powerhalse ohne reinfallen, Beachstart ohne zuviel Anstrengung und Rückenschmerzen, und und und…auch am Nachmittag gibt es eine gute Mischung aus Landübungen am Simulator, Fehleranalyse per Videocontrolling und ganz viel Spaß auf dem Wasser! Auch wenn der Wasserstart und der zehnte Versuch in den Schlaufen zu stehen bei 6-7 Bft  sich zwischendurch auch mal nach harter Arbeit anfühlen kann.

sun+fun girlscamp im SportClub Lefkada - Sommer 2010

Lefkada hat in Girlscamp Woche acht neue Freundinnen gewonnen!
 

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Doch pünktlich zum Abend wird die harte Arbeit belohnt, mal direkt an Fotis Bar mit einem leckeren Frappe oder Mythos, dem lokalen Bier und spätestens beim Abendessen in einer der vielen, netten kleinen Tavernen. Dank der tollen Tipps unserer Locals haben wir jeden Abend sehr gut gegessen und für das BBQ am Hotel hat sich unser Grillmeister Fotis richtig ins Zeug gelegt, sehr lecker! Da wir von unseren sechs Trainingstagen vier Tage mit richtig viel Wind hatten, war das Auffüllen der Kraftreserven natürlich auch sehr wichtig.
Es war dann auch gar nicht soo schlimm, dass wir am 5. Tag mal wieder etwas weniger Wind am Nachmittag hatten: Zeit, die strapazierten Muskeln beim Powerlearning DVD schauen zu entspannen und beim Surfen aufgekommene Fragen durch Übungen am Simulator zu beantworten. Als Belohnung gibt es an diesem Tag bereits die praktische Wassersportbrille, das Geschenk von TEAMwaterworld und Sun+Fun für die tolle SURF Girlscamp Woche. Die wird auch gleich am nächsten Leichtwindtag mit Erfolg von den Girls eingeweiht.

Auch uns haben die schmerzenden Muskeln nicht davon abhalten können, noch eine großartige Radtour zu machen. Da einige Mädels (inkl. ich als Flachlandradlerin aus Hamburg) zunächst skeptisch waren, ob sie die mittelschwere Tour überhaupt schaffen können, war die Freude beim Erreichen des Ziels, einem urigen Lokal mit tollem Blick über die Bucht, umso größer. Die sehr guten Bikes, die wunderschöne Landschaft Lefkadas und die nette Begleitung durch unseren Tourguide haben unsere Tour zu einem tollen Erlebnis gemacht!

Es gäbe noch eine ganze Menge zu berichten, aber am besten schaut ihr es Euch mal selber an, es lohnt sich. Das nächste Girls Camp findet im September auf Naxos statt. Weitere Infos dazu gibt es hier

Vielen Dank an alle, die dabei waren, es war eine tolle Zeit! und an alle, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben!
Bis bald,

ALOHA
Eure TEAMwaterworld – Trainerin
Stephy



SURF Girlscamp Lefkada Juni 2009

TEAMwaterword (Nicole Zengel)

Das SURF Girlscamp auf Lefkada hat einen ganz großen Vorteil: Ausschlafen! Da hier der einsetzende thermische Wind von den stetig steigenden Tagestemperaturen abhängig ist, gibt das dem Camp die Möglichkeit den Tag ganz entspannt bei einem gemeinsamen Frühstück auf der Terasse mit weitläufigem Blick über die gesamte Bucht, Station und das Meer zu beginnen.
 
Nach dem Frühstück endet für die achtköpfige Truppe allerdings die Ruhe, denn ein straffes Trainingsprogramm wartet. Die windarmen Morgenstunden werde genutzt um am Simulator detailliert Manöver und deren Knackpunkte in der Durchführung zu besprechen. Anschließend ist dann trainieren und Schritt für Schritt automatisieren gefragt. Vor allem der Speedsimulator erfreut sich in dieser Woche großer Beliebtheit, denn der Umgang mit dem Trapez und gleichzeitiger Abbau der Angst davor und der Weg in die Schlaufen gehören zu den Wunschzielen der Woche. „Warum sind die Fußschlaufen eigentlich soweit hinten?“ oder „Was mache ich denn, wenns mir zu schnell wird?“ sind Fragen der Teilnehmerinnen, die endlich eine Antwort bekommen. An einem anderen Morgen sieht man sie von der Frühstücksterasse gleich weiter in die darüberliegende Bar entschwinden und wundert sich, sie kurz danach nicht vor einer Runde Cocktails, sondern vor einem Bildschirm kleben zu sehen, auf dem schon wieder Surfbilder flimmern. Zum einen wird via Videocontrolling das eigene Fahrkönnen des vorhergehenden Nachmittags analysiert und zum anderen hört man die Stimme der Powerlearning-DVD sagen: Etwas an deinem Manöver klappt noch nicht? Kein Problem, hier nochmal die Bausteine…. Und in zigfacher Wiederholung und Slowmotion werden die Bewegungsvorstellungen der Manöver klarer.
 
Obwohl die Muskeln nach zwei Nachmittagen mit viel Wind und Training schon schmerzen, entschließt sich ein großer Teil der Mädels, sich der morgendlichen Biketour in die Berge und zu verborgenen Badebuchten anzuschließen. Beim traumhaften Anblick der verträumten Bucht mit herrlich klarem, blauem Wasser bereuen die Mädels die Anstrengung in keinster Weise und werfen sich entspannt in die Fluten, um die morgendliche Ruhe zu genießen. Auf dem Rückweg herrscht ungewöhnlich starker Gegenwind und die Suferherzen schlagen aufgeregt höher, als der Blick aufs Wasser fällt. MELTEMI! Schon morgens um 10.00 rauschen satte 6-7Bft durch die Bucht, die sich im Laufe des Tages auch noch bis auf 8Bft steigern.  Ohne zu zögern werden die Trainingsziele an die Bedingungen angepasst und der Wasserstart wird in diesen Einheiten zum Haupt-Ziel erkoren. Selbst die Aufsteiger liegen fleißig im Wasser und genießen die ersten Male, die der Wind sie aufs Brett zieht und die Fortgeschrittenen wissen zu schätzen, wie leicht an diesem Tag das Segel aus dem Wasser kommt. Müde, aber überglücklich beschließt man diesen Tag mit Cocktail und Bier an der Bar mit Blick aufs Meer und den Windsurfträumen ein großes Stückchen näher.
 
Nachdem die erste Girlscamp-Woche windreich auf Lefkada zu Ende geht, folgen vier neue Teilnehmerinnen zu einem weiteren Anlauf. Mit Gudrun, Telsche und Traute trifft Heike als Girlscamp-Neuling auf drei erfahrene Girlscamperinnen, die die Camps in Hurghada und auf Naxos schon das ein und andere Mal für sich entdeckt haben.

Hier steht die Powerhalse als großes Thema im Vordergrund. Grundablauf, Bausteine und Theorie erarbeitet man sich an Tafel, Simulator und mit Videoaufnahmen und mental sitzt die Vorbereitung für die erste Windeinheit. Auf Video werden dann am gleichen Nachmittag die ersten Versuche festgehalten und auch die Unterschiede zwischen durchgeglittener und „normaler“ Variante werden klar. Vertiefung des Grundbewegungsablaufes Halse zieht sich auch durch die nächsten Leichtwindeinheiten, sodass auch frühes und spätes Shiften und der Blick in die richtige Richtung und dem Motto: „Der Körper folgt dem Kopf“! sitzen.
 
Das Abendprogramm startet schon direkt nach dem Unterricht noch im Anzug an der Surfbar und geht nach erfrischender Dusche weiter in gemütlichen Tavernen. Mal ergötzt man sich im leckeren Fischrestaurant um die Ecke in großer Runde an reichhaltigen griechischen Vorspeisen und beim nächsten Mal erobert man nach kurzem Fußweg den „Deutschen“ im nahegelegenen Hafenstädtchen Vassiliki. Auch beim leckeren selbstgemachten BBQ an der Surfstation kann von Verhungern kein Rede sein, vielmehr schlagen alle groß zu bei den leckeren Köstlichkeiten. Nach dem ein oder anderen Cocktail wird auch das Girlscamp immer größer und findet einige Fans, die gerne Teil der schönen Gruppenveranstaltung wären.
 
Auf dem Wasser lässt uns der Wind zu den Trainingseinheiten etwas im Stich, aber kein Grund für Müßiggang, die Helikopterwende steht auf dem Programm. Da wird gedreht gewendet, gekreiselt und Gudrun dreht ab jetzt nur noch mit ihrer HeliTack.
Einen Vormittag nimmt sich das Girlscamp Trainingsfrei und denkt aber noch lange nicht an faulenzen. Ab ins Städtchen zum nächsten Rollerverleih und danach sieht man vier Damen mit Helmen bewaffnet auf Automatikrollern über die schöne, grüne Insel Lefkada düsen. Hafenstädte, herrliche Ausblicke auf Anhöhen und Wasserfälle werden besichtigt und einfach mal genossen, wie der Wind auf andere Weise um die Nase weht.

Zur Belohnung für eine schöne SURF-Girlscamp Woche gibt’s von TEAMwaterworld und Sun&Fun noch eine praktische Wassersportbrille als Geschenk obendrauf, damit auch dem nächsten Girlscamp nichts mehr im Wege steht!

Ich danke allen, die dabei, waren! Herrlich war es wieder!

Bis bald,
Eure TEAMwaterworld – Trainerin
Nicki

 


 
 
letzte Aktualisierung: 26.07.2010
 
 

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http://www.surfreisen.ch//Magazin-Details.html?id=1355