Reiseberichte Girls Camps Hurghada

 
Girlscamp Hurghada 2009 - Nicole in Action
Girlscamp Hurghada 2009

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SURF Girlscamp Hurghada 08.-15.03/ 15.-22.03.2010:

TEAMwaterworld (Nicki Zengel)


Nach dem großen Erfolg von 2009 geht 2010 gleich die doppelte Portion SURF Girlscamp in Hurghada an den Start. Die „Girls“ der ersten von zwei Veranstaltungswochen werden mit Spannung erwartet. Bereits im Vorfeld hatte ich mit den Teilnehmerinnen Kontakt aufgenommen, um letzte Infos zu Ausstattung und Anreise zu verteilen, Fragen zu beantworten, alle besser kennen zu lernen und jede Menge Vorfreude zu schüren.

Schon die Begrüßung der ganzen Truppe durch „Chefe“ Tommy Friedl und Stationsleiter Ronny mit einer Runde der leckersten frischsten Fruchtcocktails lässt großes Verwöhnprogramm von Seiten der Station erwarten. Aber zum reinen Entspannen ist  eigentlich keine der Teilnehmerinnen angereist, vielmehr legen nach einer kurzen Einführung alle mit vollem Elan mit dem Trainingsprogramm auf dem Wasser los. Obwohl der Wind nur mit halber Kraft bläst, drehen, wenden, kreiseln, beachstarten, rotieren alle fleißig beim Einfahren mit den ersten Korrekturen und Tipps.

Sechs Tage lang sind insgesamt acht Damen beim Trainieren und Üben kaum zu bremsen. Mit dicken Longboards und kleinen Segeln wird die Lagune mit Beschlag belegt und unter idealen Leichtwindbedingungen sieht man das fleißige Trainieren von neuen Manövern, das konstante Verbessern und Festigen bereits bekannter Manöver, das Verkleinern von ehemals riesiger Halsenradien und das Dauerrotieren der Segel, bis das Shiften auch bei der letzten sitzt.

Vier Stunden am Tag wird körperlich aktive Surfarbeit  betrieben und auf Halsen, Wenden und auf die Heliwende hingearbeitet, die aber mit den Wasserzeiten noch nicht endet. Auch der Simulator zieht die Mädels beständig in ihren Bann, denn hier löst sich so manches Fragezeichen im bezug auf Bewegungsabläufe, Manöverknackpunkte und physikalische Hintergründe durch die detaillierten und wiederholten Erklärungen der Trainerin einfach in Luft auf. Selbst wenn am späten Nachmittag die erste Runde Feierabend-Bier hinzukommt, ist der Fokus noch auf dem Speedsimulator gerichtet, in dem gerade eine andere Teilnehmerin unter Hilfestellung das aktive Angleiten und Schlaufen fahren ausprobiert.

Die Medaille zur Manöverweltmeisterin haben sich Rosi, Julia, Moni, Tine, Susanne, Sibylle und Sabine redlich verdient. Und nach dem anstrengenden Trainingsprogramm warten in Hurghada-City ein leckeres Fischrestaurant und jede Menge Geschäfte auf hungrige und shoppingwillige Mädels. Und nach leckerem BBQ am Strand mit jeder Menge weiteren leckeren Cocktails, genießt man während des Wüstenausflugs bei Wassermelone und Wein nochmal ganz besinnlich zum Abschluss den Sonnenuntergang auf einer Düne.

Kaum haben sich die Teilnehmerinnen der zweiten Eventwoche versammelt (Nina, Christine, Sonja, Martina, Stutzi, Steffi und Carola), startet der Wind durch und lässt ab diesem Moment kaum eine Sekunde zum Durchatmen und Ausruhen. Jeden Tag verheißt der Blick aus dem Fenster einen erfolgreichen Trainingstag mit Wind zwischen 6 – 8Bft mit Spitzen von 38Knoten. Nach dem vierten Trainingstag, unzähligen Blasen an den Händen und schmerzenden Muskeln ist man versucht „Oh Gott, schon wieder Wind!“ zu denken. Der Wind weht und die sieben Teilnehmerinnen kämpfen. Überleben ist angesagt!

Selbst als am dritten Tag ein Sandsturm die Sicht nimmt und sogar sämtliche Straßen gesperrt sind, konzentriert sich die Gruppe kurz gemütlich auf einem der Hotelzimmer auf das Feedback zum Videocontrolling. In Slowmotion und zigfachen Wiederholungen gibt neben den eigenen Aufnahmen, die Powerlearning DVD Einblick in die letzten Schliffe der Wunschmanöver. In der Zwischenzeit klärt sich die Sicht und so mancher gestandene Windsurfer und Kiter im Umfeld der Station stutzt, als das Girlscamp geschlossen mit den kleinsten Segeln bewaffnet, wieder die ersten sind, die sich aufs aufgewühlte Wasser wagen, um das Videotraining auch umzusetzen. Bei den extremen Bedingungen liegt der Trainingsfokus bei den meisten beim Wasserstart, von den letzten Tricks, um auch bei Welle das Segel aus dem Wasser zu bekommen bis hin zu den ersten Einstiegen über den Beachstart aus immer tieferem Wasser.

Todmüde vom harten Training fallen der ein oder anderen beim Abendessen schon fast die Augen zu, aber glücklich und motiviert stehen alle jeden morgen wieder am Strand parat, um sich auf den nächsten Trainingstag einzulassen. Die wichtigsten Beschlüsse aus der Woche sind: Tape sollte in keiner Girlscamp-Ausrüstung fehlen und wenn man beim Zwangsgleiten auf dem Wasser vor Glücksgefühl platzen könnte, einfach raus lassen und schreien!

So gehen wieder zwei Wochen voller Leben, Windsurfen, Training, Sonne, Meer, Urlaub, Bewegung, Spannung und Spaß zu Ende und alle schauen nochmal wehmütig zurück und freuen sich schon auf das nächste Girlscamp!
Mädels, ich bin stolz auf euch!

Eure TEAMwaterworld-Trainerin,
Nicki



SURF Girlscamp Hurghada , 05.03.-12.03.09

sun + fun Girlscamp Hurghada 2009


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TEAM Waterworld (Nicole Zengel/ Stephy Schwörer)

„Wir sind doch nicht zum Spaß hier!“ Dieser natürlich nicht ganz ernst gemeinte Spruch entwickelt sich schnell zum Running Gag des diesjährigen Surf-Girlscamp im März dieses Jahres in Hurghada.

Insgesamt 17 „Girls“ im Alter zwischen 25 und 60 Jahren aus Deutschland, Schweiz und Österreich (und ein bisschen Frankreich) haben sich in Ägypten an der kleinen Tommy Friedl Station versammelt, um eine Woche lang zu wenden, halsen, dag-jiben, freesstylen, Höhe zu laufen, gleiten und die ersten Chop Hops über die ein oder andere Welle zu machen. Eine Woche Girlscamp rund ums Thema Windsurfen, von Frauen für Frauen, mit jeder Menge Spaß und Erfolg auf dem Wasser und in der Gruppe.

Eingeteilt in zwei Trainingsgruppen mit verschiedenen windsurferischen Schwerpunkten erarbeitet sich die Gruppe „Haihäppchen“ bei TEAMwaterworld Trainerin Stephy sämtliche Basics auf dem Longboard wie anluven und runterfallen, Wende und Halse. Sie tasten sich das erste Mal an das Trapezfahren heran, um fast nebenbei vom Beachstart bis zu den ersten Wasserstartversuchen zu kommen.
Ums angstfreie Wasserstarten in tiefen Gewässern und die richtige Angleittechnik gehts dann in der Gruppe „Powerhalse“. Der Name ist Programm und nach einer Woche hartem Training, träumen die Mädels schon von meinem „…Knieschub, dann fährt dein Brett auch um die Kurve! Po runter und tief in die Knie…tief? Das ist doch nicht tief! ;-)“ So erschaffen wir uns die erste Vorstellung von einer Powerhalse und bei der ein oder anderen Teilnehmerin geht’s auch nur noch um Kleinigkeiten und Verbesserungen, auf dem Weg zur durch geglittenen Variante. Selbst die Frage nach dem ChopHop bleibt nicht unbeantwortet und plötzlich sieht man neun Girls fleißig auf ein Mäuerchen hüpfen, um auch gleich wieder runterzuspringen.

Interessierte Beobachter und vor allem die zuvorkommenden ägyptischen Helfer an der Station, die alle Teilnehmerinnen beim Materialtragen zum Wasser fleißig unterstützen, wundern sich das ein oder andere Mal, wenn wieder eine Gruppe von Frauen bei herrlichem Wetter vor Tafeln über den richtigen Teilschritten zum Manöver brüten. Der in vollendeter Synchronität getestete Charly Chaplin wird als neuer Clubtanz interpretiert. Und beim ausdauernden Üben von Bewegungsabläufen am Simulator stellen sich Zaungäste die Frage, ob denn Windsurfen nichts mehr mit Wasser zu tun hat? Wir werden belächelt, als wir zu zehnt vor dem kleinen Stationsfernseher kleben, um bei der Videoschulung auch noch die restlichen Kleinigkeiten aufzusaugen.

„Und sie haben doch Spaß!“ merkt man an lautem Lachen, Herumalbern, Schnattern und vor allem den jauchzenden Glücksschreien auf dem Wasser nach den ersten Erfolgen. Spätestens als eine nach der anderen völlig geschafft, aber mit seligem Grinsen vom Wasser kommt, beneidet uns das ganze Hotel, um die tolle Woche beim Windsurfen.

girlscamp-hurghada -03 20Aber nicht nur auf dem Wasser sind wir aktiv….zum Abendbuffet überfällt eine Horde weiblicher Windsurferinnen regelmäßig hungrig das reichhaltige Buffet im Hotel Grand Seas. Man hört es schnattern, lachen, Interessen werden ausgetauscht und erste Surffreundschaften gebildet. Beim Ausflug nach Hurghada-City wird schier endlos geshoppt. Shirts, Schuhe, Schmuck und Gewürze sind vor den Mädels nicht mehr sicher und die ägyptischen Händler müssen sich harten Verhandlungen stellen. Beim entspannten Ausflug ins Inland zum Sonnenuntergang, genießen wir herrliche Stille und Abgeschiedenheit der Wüste bei der ein oder anderen Flasche Wein.

Nach einer Woche voller Windsurfen, hoher Windausbeute, fleißigem Lernen und einfach nur jeder Menge Spaß, fällt uns allen der Abschied schwer. Auch jetzt, wenige Wochen danach, zehren wir von den schönen Erinnerungen, pflegen die entstandenen Freundschaften und fiebern schon dem nächsten SURF Girlscamp entgegen.

Danke für eine herrliche Woche,

an die „Girls“ (bis bald hoffentlich), Stephy (für ihr tolles Training und offenes Ohr), Sun&Fun (für die tolle Reiseorga und den Ausflug in die Wüste) und Tommy (für die tolle Stationsorganisation und spannende Ideen),

Eure TEAMwaterworld Trainerin,
Nick

 
Das Video zum GirlsCamp 2009 Tommy Friedl Hurghada
Falls Video nicht startet, bitte hier klicken
 
 
 
letzte Aktualisierung: 24.06.2010
 
 

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http://www.surfreisen.ch//Magazin-Details.html?id=581